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Konferenzberichte






Der zweite Sprecher, Dr. Heinrich Christian (Heiner) Rust baute auf diesem Wort auf, indem er auf wichtige alltagsrelevante Themen wie den richtigen Umgang mit Zeit einging. Dies verglich er mit den drei Schalen eines römischen Brunnens, welche drei verschiedene Bereiche unseres Lebens symbolisieren: Arbeit, Beziehungen und Stille vor Gott. Hierbei betonte er die Wichtigkeit, die Prioritäten im Leben richtig zu setzen. Er plädierte dafür, es zum ersten Punkt des Tages zu machen, die Schale in der Beziehung mit Gott von ihm füllen zu lassen, so dass aus ihrem Überfuss die anderen Schalen (Lebensbereiche) versorgt würden. Ein weiterer Appell an die Männer erging am Freitagabend. Heiner ermutigte sie, der Sünde in keinem Zimmer der Seele Platz zu geben und stattdessen ein neues Lied anzustimmen. Wir müssen das Klagelied ablegen, damit ein Lied der Überwinder in Deutschland erklingt. Passend hierzu forderte der aus England stammende Pastor Peter Prothero seine Zuhörer zum guten Kampf des Glaubens heraus: Es ist an der Zeit, innerlich aufzustehen und die Problembereiche des Lebens nicht länger hinzunehmen, sondern zu konfrontieren – die Auseinandersetzung sogar zu provozieren. Entscheidend ist hierbei, dies aus der Position des Siegers heraus zu tun in dem Wissen, dass Gott die Welt für uns bereits überwunden und uns Vollmacht gegeben hat. Doch nicht erst der Sieg soll Freude bringen, sondern die Tatsache, dass unsere Namen im Buch des Lebens stehen. Die Überzeugung allein bewirkt jedoch noch nichts. Erst wenn klare Ziele und Visionen vorhanden sind – sie sollten das eigene Leben überdauern –, geschehen generationsübergreifende Veränderungen. Mit einer aufrüttelnden und sehr ermutigenden Predigt wurden die Männer am Sonntagmorgen aus der Konferenz entlassen: Egal wie schwer dein Versagen ist, es disqualifziert dich nicht für die Gnade Gottes. Wende dich an deinen Herrn, tue Buße und erlebe deine Wiederherstellung sowie sein „Ja“ zu dir ganz neu!
In der Anbetung sind die Männer immer wieder vor Gottes Thron gekommen und ihm begegnet. Nach einigen sehr feierlichen Lobpreiszeiten mit Tanzen und „Jesus“-Rufen – manchen Männern haben hinterher die Stimmen versagt – war der Abschluss-Lobpreis von der Heiligkeit Gottes gekennzeichnet. Neben verschiedenen Beiträgen für das Auge – ein Tanz sechs junger Männer und Teenies, einem Flaggentanz und einem Theaterstück – wurden die Männer auch herausgefordert, im Gebet für unser Land und Israel aufzustehen und einzutreten. Nach einer evangelistischen Botschaft am Samstagabend sind acht Männer zum ersten Mal dem Aufruf gefolgt, ihr Leben Jesus zu geben, und ca. zwanzig weitere haben eine erneute Hingabe vollzogen – was für ein Sieg für Gottes Reich! Für diese unvergesslichen Momente sind wir auch unseren Frauen, Mitarbeiterinnen und Schülerinnen, von Herzen dankbar, denn sie haben durch ihr Beten und all die Dienste dazu beigetragen, dass Gott auf so wunderbare Art und Weise unter den Männern wirken konnte. Nach diesen ereignisreichen Tagen können wir das Fazit ziehen, dass die Männer am Sonntag mit erhöhtem Glaubenspegel wieder abgereist sind.