Bericht über die Männerkonferenz „Von Generation zu Generation“

Bericht über die Männerkonferenz „Von Generation zu Generation“

Als Donnerstagabend, den 25.10.18 die Männerkonferenz begann, wurde von der ersten Minute an deutlich, dass diese Konferenz richtungweisend sein wird. Denn der Segen als auch der Aufbau der Gemeinde hängt fast ausschließlich von dem Generationstransfer ab, was ein Zusammenwirken und Miteinander stehen der (unterschiedlichen) Generationen benötigt. Und kaum etwas hasst Satan so sehr wie Generationen, die geistlich (miteinander) leben wollen! Was hierbei verändert, sind u. a. Kenntnis voneinander und verbindendes Gebet. So passte es geradezu in diese Konferenz hinein, dass unser neuer Gebetsraum nach monatelangen Umbauarbeiten am Freitagvormittag eingeweiht werden konnte. Sozusagen als Startschuss oder Schlüssel, der die Grundlage für die Generationen ist und gemeinsam zum Ziel führen wird. Dementsprechend dankbar sind wir auch für alle unterschiedlichsten Generationensprecher wie Gernot Elsner, Daniel Hascher, Ingolf Ellßel, Markus Germann oder Christoph Köhler, um hier nur einige zu nennen. Und so vielfältig und unterschiedlich fokussiert die einzelnen Erfahrungsbereiche unserer Sprecher waren, so ergänzend und aufeinander aufbauend sind ihre einzelnen Botschaften, wenn diese im Ganzen betrachtet werden. Davon nachfolgend nun einige Gedanken und Impulse.

Gernot Elsner (Karlsruhe, GospelTribe)eröffnete die Männerkonferenz, indem er die unterschiedlichen Generationen definierte, jeweilige Wesenszüge aufzeigte und damit um ein gegenseitiges Verstehen warb. Gernot unterschied dabei die Generation der Babyboomer (1946–1964), die Generation X (1965–1979), Generation Y (1980–1995) und Generation Z (ab 1996). Alle wurden auf ihre Art und Weise durch Eltern, Erziehungsstile, ihre Umstände usw. geprägt. Als Resümee wurde deutlich, dass das Verständnis für die Stärken der jeweiligen Generation Raum schafft für ein Miteinander, dazu Vergebung geschehen und Versöhnung in diese Beziehungen hineinkommen müssen.

Daniel Hascher (Jugendreferent im Glaubenszentrum) knüpfte an die Gedanken an und zeigte auf, wie ein Same im Herzen aufgehen kann. Dies bewirkt zwischen den Generationen Veränderung, denn wir brauchen einander. Dabei ist es nach Maleachi 3,24a wichtig, sich durch den Heiligen Geist neu zu fokussieren und von Gott bewegen zu lassen. Die Sehnsucht nach einem guten Vater(vor)bild bildet die Grundlage. Damit gehen auch Heilungsprozesse einher, die in Liebe, Glaube und eine neue Form der Reinheit münden (s. 1. Tim. 4,12).

Markus Germann (Gesamtleiter des Glaubenszentrums) verdeutlichte, dass junge Männer handeln und Väter Werte vermitteln wollen, es aber Werte gibt, die unverrückbar sind, und der Weg des Herrn bewahrt werden muss. Markus betonte, vor allem die geistlichen Dinge als Erbe weiterzugeben. Bei der Wahrheit soll das Ja ein Ja bleiben. Die Bibel sollte gelesen werden und nicht im Regal verstauben. Glaube soll lebendig und erlebbar sein – Gott zu ehren nach Psalm 143,4 alltagsrelevant. Das ist unsere Chance und Notwendigkeit. Jesus ist der einzige Weg als Orientierung, wider die Identitätskrise. Lasst uns auchvom Vater und Opa lernen und unsere Werte bewusst setzen.

Ingolf Ellßel (Weltpfingstbund, ehem. Präses BfP) sprach zunächst über den Gegner der geistlichen Generationen: Satan. Dieser löst immer Sünde und Tod aus, während er sich die Hände reibt.Jesus dagegen ist auf die Welt gekommen, um die Werke des Teufels zu zerstören! Hier gilt es, die Entscheidung zu treffen, kein Diebesgut im eigenen Haus haben zu wollen. Und die Liebe (zur eigenen Frau) nicht heucheln müssen!

Weiter betonte Ingolf die Notwendigkeit, unser „Rebellenleben“ zu beenden und Friedensstifter zu werden, denn das schlechte Gewissen mindert die Fähigkeit zu glauben (1.Tim 1,19). Bestimmte Sünden infizieren uns geistlich, auch dämonisch, und beschädigen unser Leben – und dafür bin ich meinem Gott und Schöpfer gegenüber verantwortlich. Auch indem, was ich lehre und lebe! Ingolf hob deshalb hervor, unsere persönlichen Werte aufzuschreiben, damit uns das Böse nicht überwinden kann (s. Röm 12,21). Das ist in einer Welt wichtig, die mit Anti-Werten bzw. Antigöttlichem überflutet wird. Hier ermutigt uns die Bibel, ein gesundes Muster an Worten anzutrainieren und mit dem Heiligen Geist zusammenzuarbeiten, um etwas bewegen zu können. Damit einhergehend öffnet ein guter Geist des Gebets den Himmel. Denn Generationen können nur verändert werden, wenn du selbst durch den Geist Gottes verändert worden bist. Wir delegieren die Sachen nicht (mehr) weiter, sondern sind selbst Priester der Familie.

Christoph Köhler (Leitungsteam des Glaubenszentrums, Leiter Focus M) zeigte während des Abschlussgottesdienstes anhand der Erweckungsgeschichte auf, wie Gott in jeder Generation neue Offenbarungen geschenkt hat, die auf dem der vorherigen Generation aufbauten. Christoph verdeutlichte, dass Gott nicht zwischen den Generationen differenziert, sondern die Verbundenheit durch den Heiligen Geist den Unterschied ausmacht. Dadurch entstand Einheit, die letztlich Generationen freisetzte und zum gemeinsamen Dienst mobilisierte. Es geht um seine Ehre und sein Königreich, den Dienst und die Leidenschaft für sein Reich. Wir dürfen in geistliche Vaterschaft hineinwachsen, damit das begonnene Werk in ihnen zur Reife und Erfüllung kommt.

Drei interaktive Gebetszeiten, die intensiv wahrgenommen wurden, sowie die vielseitigen Lobpreis- und Trainingseinheiten rundeten das starke Gesamtbild der Männerkonferenz ab. In den Gebetszeiten selbst wurden inhaltlich die Generationen, Politisches und die Lage in Nahost bedacht.

Sehr dankbar sind wir für die große Unterstützung unserer Frauen – Mitarbeiterinnen und Schülerinnen des Glaubenszentrums – während dieser Konferenz. Sie haben uns durch Gebetszeiten, Putzdienste, Verköstigung, Standverkäufe und vieles mehr einen Rahmen geschaffen, indem wir Männer diese Tage genießen konnten. Wir sind auch für jeden Mann von Herzen dankbar, der zur Konferenz gekommen ist und somit dazu beigetragen hat, eine neue oder veränderte Sicht für die Generationen zu bekommen bzw. die Generationen zukünftig anders wahrzunehmen. Berührt hat uns auch die wiederholte Großzügigkeit unserer Gäste, die Anliegen unseres Hauses im Gebet, aber auch finanziell mitzutragen. So gilt unser abschließender Applaus unserem lebendigen Gott. Ist er es doch, der immer wieder Gelingen und das entsprechende Knowhow schenkt!

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir auf dieser Konferenz neu inspiriert wurden, als Männer Gottes, die ihren Stand einnehmen werden, über den „Tellerrand der Generationen“ hinauszublicken. Oder wie Markus Germann es treffend beschrieben hat: „Jesus legt uns neu den Mantel der Gerechtigkeit um. Wir Männer dürfen wieder in Würde leben. Du bist kein Versager mehr, sondern gerecht gemacht. Das ist, was uns stärkt, hochhebt und freimacht. Lasst uns auf ihn schauen und danken! Du darfst dich aus einer neuen Sicht, ‚durch eine neue Brille‘, sehen. Das setzt Perspektiven frei – gemeinsam als Bündnis der Generationen.“

Wer noch intensiver in die wichtige Thematik der Konferenz einsteigen möchte, kann hier die Botschaften der drei Abendveranstaltungen per Stream anschauen. Oder sich die komplette Mp3-Box der Männerkonferenz 2018 im Medienshop bestellen in der auch sie Seminar enthalten sind, die gemeinsam von unterschiedlichen Generationen gehalten wurden und damit den kostbaren Schatz der Generationen offenbaren.