Gebet

Gebet

Das Jahr 2020 neigt sich langsam dem Ende, und es war definitiv ein Jahr voller Krisen, Veränderungen und Ängsten, wie wir das so noch nicht erlebt haben. Herausforderungen kommen und gehen. Wie gehen wir damit um? – Das Wort Gottes ermutigt uns an so vielen Stellen (David in den Psalmen, das Leben Jesu, die ersten Gemeinden in der Apostelgeschichte), zu Gott zu laufen, ihm alles anzuvertrauen und im Gebet aufzustehen. Dazu möchten wir dich von Herzen ermutigen. Aus der Erfahrung der letzten Monate können wir bezeugen, dass Gebet unser eigenes Herz und die Umstände um uns herum verändert und wir als Glaubenszentrum das Jahr 2020 voller Dankbarkeit beschließen.

Aktuelle Gebetsanliegen:

Anfang Dezember hatten wir unseren ersten Kennlerntag für das kommende Schuljahr 20/21. Wir konnten einige Gäste für einen Tag bei uns begrüßen. Auch wenn das Programm anders ablaufen musste als gewohnt, war es eine richtig gute Zeit. Wir wünschen uns für das neue Schuljahr Menschen – Singles, Ehepaare, Familien und Alleinerziehende jeder Altersgruppe –, die hingegeben und verlangend im Geist sind, in die wir uns investieren dürfen und die Gott für den Bau seines Reiches vorbereitet.

Unsere Schüler des 2. Schuljahrs, der Focus M und der KidsMinistry stehen in diesem Jahr vor großen Herausforderungen. Die wöchentlichen Einsätze unserer Schülerteams, Einsatzwochenenden und Praktika im In- und Ausland sind nicht so einfach durchzuführen, wie wir es gewohnt waren. Bete, dass unsere Schüler trotz allem auch praktisch viel lernen können, sich Türen und Grenzen wieder öffnen und jeder einen Praktikumsplatz findet.

Das neue Schuljahr wird auch mit einem neuen Modul starten! Darin geht es um Evangelisation, gelebte Jüngerschaft und Gemeindegründung. Ein mehrwöchiges Praktikum ist Teil des Programms. Leiten wird es Simon Trautwein, ein ehemaliger Bibelschüler. Bete mit für eine gute Vorbereitung und dass der Herr die richtigen Teilnehmer schickt. Gott plant hier etwas Großes.

Wir möchten auch für die Gemeinde in unserem Land und ganz Europa beten. Gott hat uns nicht einen Geist der Furcht, sondern der Besonnenheit gegeben, und so beten wir, dass Gemeinden weiterhin Gottesdienste durchführen, das Evangelium predigen und Hoffnungsträger sind. Als Gemeinde Jesu sind wir Teil seiner Antwort auf die Fragen vieler Menschen, weil wir eine ewige Hoffnung in uns tragen. Lasst uns beten, dass in dieser Zeit, in der viele menschliche Sicherheiten wegfallen, ein neuer Hunger nach Gott entsteht und Europa und die Welt wieder Erweckung erleben.

Lasst uns auch für unsere Regierung beten: „So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen Bitten, Gebete, Fürbitten und Danksagungen darbringe für alle Menschen, für Könige (Regierungen) und alle, die in hoher Stellung sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Gottesfurcht und Ehrbarkeit“ (1.Tim 2,1–2). Bete, dass ihre Entscheidungen nicht nur von Angst bestimmt sind und die Freiheit der Menschen nicht übergangen wird, dass auch auf die Eigenverantwortung des Einzelnen vertraut wird.