Erlebnisse unserer Schüler in den Ferien

Erlebnisse unserer Schüler in den Ferien

Tiefer Glaube

In den Weihnachtsfeiern wurde mir in verschiedenen Gesprächen deutlich, wie tief und fest meine Glaubensüberzeugungen sind und dass ich voll dazu stehen kann. Gott hat mir u. a. auch ein Gespräch mit meiner Schwester über den Glauben geschenkt. Das hat mich sehr bewegt, weil ich bisher nie über tiefe Themen mit ihr reden konnte.“


Antworten

In den Ferien habe ich mir ein paar Tage Zeit zum Fasten genommen, um Gott für Anliegen nach der Bibelschulzeit zu bitten. Ich war auf seine Antworten gespannt und total happy, als er mir schon am ersten Abend nach einer längeren Gebetszeit direkt auf eine meiner Fragen geantwortet hat. Ich liebe einfach solche Momente und weiß, dass Gott weiter reden wird, denn ihm sind keine Grenzen im Reden gesetzt – wie wunderbar!


Versöhnte Beziehung

Am letzten Abend der Ferien war ich bei einem Lobpreisabend. Die Sängerin der Band kannte ich noch durch gemeinsame Bandzeiten von früher und ich merkte, wie alte Spannungen zwischen uns in mir aufflammten. Während eines Liedes wirkte der Heilige Geist so sehr, dass ich nicht neidvoll, sondern anerkennend ihren Gesang hörte und mich ehrlich über ihre Entwicklung freute. Zudem spürbar war, wie der Heilige Geist durch sie wirkte. Auf der Heimfahrt kam mir im Gebet nochmal der Gedanke an sie. Zu Hause angekommen, wollte ich ihr sofort eine Nachricht schreiben, um mich zu entschuldigen und sie wertzuschätzen. Doch hatte ich inzwischen schon eine Nachricht von ihr mit denselben Gedanken. So hat Gott nach Jahren endlich unsere Beziehung versöhnt.


Freisetzung

In den Ferien durfte ich eine Freizeit leiten und erleben, wie Gott dort wirkt. An einem Abend kam mir der Impuls, für Erfüllung durch den Heiligen Geist zu beten und offen dafür zu sein, was er tun möchte. Auch wenn das für mich zuerst Neuland war. Ein Teilnehmer entschied, für sich beten zu lassen und von einem auf den anderen Moment geschah Freisetzung. Er begann in Sprachen zu reden, Weisheit weiterzugeben und prophetische Bilder zu teilen – ohne dass ich ihm etwas erklärt hätte. Seine innere Haltung wandelte sich vollkommen hin zu Freude und Worten der Sanftmut. Das hat mir gezeigt, wie kraftvoll der Heilige Geist wirkt und wie wichtig es ist, ihn an unserem Leben teilhaben zu lassen.


Freude zum Evangelisieren

Wenn ich ehrlich bin, hatte ich bisher keine wirkliche Lust zu evangelisieren. Ich dachte immer nur an den vor mir liegenden Stress, wieder auf der Straße einfach so Menschen „anquatschen zu müssen.“ Aber durch ein besonderes Tool zum Evangelisieren, das wir auf der Bibelschule kennengelernt haben, veränderte sich meine Haltung total und ich hatte Mut und Freude zum Evangelisieren. Wir hatten dann bei einem Einsatz eine echt starke Zeit und ich konnte praktisch erleben, wie sogar beim Kaffetrinken oder in einem Restaurant Menschen mit dem Evangelium erreicht werden können. In meinem Fall sogar richtig relaxt. Dafür danke ich Gott von Herzen!


Praktisch

Ich durfte die Bibelstelle 2. Korinther 3,5* ganz praktisch in meiner Ferienzeit erleben. Alles, was ich an der Bibelschule bis dahin gelernt habe, sprudelte in Begegnungen mit Obdachlosen, ehemaligen Arbeitskollegen, Freunden oder Bekannten nur so aus mir heraus. Dabei wurde die Führung durch den Heiligen Geist so erlebbar, dass mein Beitrag lediglich war, die Entscheidung zu fällen, am Anfang das erste Wort zu wagen.

* „Aus eigener Kraft sind wir dieser Aufgabe nicht gewachsen; es gibt nichts, was wir uns als Verdienst anrechnen könnten. Nein, unsere Befähigung verdanken wir Gott.“