Erlebnisse aus der Bibelschulzeit

Erlebnisse aus der Bibelschulzeit

Verbunden mit ihm

Sarah D. , 1. Schuljahr

Bibelschule heißt: viel Zeit mit Gott. Das kam in meinem Alltag als Krankenschwester mit Schichtarbeit oft ziemlich kurz. Vor allem wollte ich die Bibel gerne lesen und sie mehr verstehen. Oft war ich frustriert, weil ich von dem, was ich gelesen habe, nicht viel verstanden habe. Durch den theoretischen und zugleich sehr praktischen Unterricht im Glaubenszentrum bekam ich in diesem Jahr eine unbeschreibliche Liebe für Gottes Wort. Sein Wort ist Wahrheit, Leben, Hoffnung, Ermutigung, Zuspruch, Trost und noch vieles, vieles mehr. Es ist nun zu meinem persönlichen Handbuch geworden, ohne das ich nirgends mehr hingehen möchte. Außerdem habe ich auch gelernt, Gottes Stimme in meinem Alltag klarer und differenzierter wahrzunehmen.
Eine Erkenntnis, die mein Leben verändert hat, ist das Bild vom Weinstock und der Rebe in Johannes 15. Egal, in welcher Situation ich in meinem Leben bin, ob Schule, Arbeit, Familie, Freundschaft, … – überall ist das Wichtigste überhaupt: meine Verbindung zu Jesus. Wenn ich mit ihm verbunden bin, wird er mir all die Dinge geben, die in dieser Situation notwendig sind. Er ist derjenige, dessen Wurzeln in die Erde reichen und von denen er alle Nährstoffe holt, die ich als Rebe gerade brauche. Ich produziere die Früchte auch nicht aus eigener Kraft, sondern er ist derjenige, der das Wachsen schenkt. Mit diesem Wissen will ich meinen Alltag prägen und ganz praktisch in der Kraft Jesu leben.


Ein Fundament fürs Leben

Elisa D., 1. Schuljahr

Ich habe mich für das Jüngerschaftsschuljahr entschieden, weil ich meine Beziehung zu Gott vertiefen und ihn besser kennenlernen wollte. Während der Zeit hier habe ich besonders lernen dürfen, was für eine Art von Beziehung Gott zu mir haben möchte: eine, die von radikaler Liebe und Hingabe geprägt ist. Ich durfte erleben, wie Gott durch sein Wort täglich zu mir spricht und mir in meinem Alltag begegnet. Durch den Unterricht konnte ich vieles über Gottes Wesen und ein Leben in seiner Nachfolge lernen, was mir ein gutes Fundament gegeben hat, um meinen Glauben jetzt ganz praktisch und authentisch leben und weitergeben zu können.
Ich schätze an der Ausbildung im Glaubenszentrum besonders die biblisch fundierte und zugleich lebensnahe Lehre, die Gemeinschaft und gegenseitige Wertschätzung, die unter den Menschen hier herrscht, und vor allem, dass die persönliche Beziehung zu Jesus immer an erster Stelle steht. Ich möchte jeden ermutigen, der sich nach mehr in seiner Beziehung zu Gott sehnt, in das Jüngerschaftsschuljahr zu kommen – es lohnt sich!


Entwicklung meines Charakters

Daniel G., 1. Schuljahr

Ich hatte drei klare Erwartungen, die ich für meine Bibelschulzeit gestellt habe: (1) bessere und wachsende Beziehung zu Gott, (2) frei von bestimmten Bindungen werden und (3) mehr Selbstdisziplin und besseres Zeitmanagement. Es ging mir zuerst um eine persönliche Entwicklung meines Charakters, meiner Beziehung zu Gott. Darüber hinaus möchte ich mehr Klarheit über meine Berufung oder Vision, was sicher im zweiten Jahr mehr entsteht. Durch die Bibelschulzeit wurde mir bewusst, dass ich ein Kind Gottes bin und immer zum Vater kommen kann. Allerdings wurde mir auch sehr stark klar, dass wir uns verändern lassen müssen, wenn wir Jesus nachfolgen wollen. Das hat dazu geführt, dass mein Verlangen, Jesus voller Hingabe zu dienen, immer stärker wird.
Ich schätze es sehr, dass man hier stark zulässt, dass der Geist Gottes wirken kann, z. B. in der morgendlichen Andacht, sodass in Kauf genommen wird, dass Unterrichtszeiten verpasst werden. Auf der anderen Seite finde ich die klaren Regeln und Strukturen super. Im Nachhinein merkt man, dass sie einen echt guten Schutzrahmen bieten.


Im Evangelium steckt Power

Silas K., Kingdom

In der Kingdom wollte ich lernen, wie ich in Zukunft Menschen zu mündigen und reifen Christen machen und ihnen zeigen kann, wie sie Jesus nachfolgen können. Dazu habe ich viele nützliche Tools gelernt, die mich selbst und andere im Glauben weiterbringen können. Außerdem habe ich ein Bewusstsein dafür bekommen, dass es mein Auftrag als Jünger Jesu ist, auch andere zu seinen Jüngern zu machen. Ich habe Selbstvertrauen gewonnen, andere an die Hand zu nehmen und ihnen das weiterzugeben, was ich hier über drei Jahre im Glaubenszentrum gelernt habe.
Wir haben uns auch nochmal intensiv mit der Grundlage schlechthin beschäftigt, dem Evangelium. Dieser Unterricht war sehr intensiv und hat mein Vertrauen in Gott sowie meine Identität in Christus und meine Selbstwahrnehmung nachhaltig geprägt. Ich hätte niemals geglaubt, dass im Evangelium so viel Power steckt. Was ich an der Ausbildung in der Kingdom besonders geschätzt habe, war die unglaublich tiefe Gemeinschaft in unserer Klasse. Es herrschte eine Kultur der Wertschätzung und Annahme. Jeder konnte so sein, wie er ist und sich fühlt. Es sind wirklich tiefe Freundschaften in dieser Zeit gewachsen, die die Bibelschule überdauern werden. Ich werde mit vier anderen Klassenkameraden nach Frankfurt ziehen, um genau das zu machen, was wir in den drei Jahren gelernt haben: Jünger Jesu machen!