Kinderkonferenz „Helden für Jesus“

Kinderkonferenz „Helden für Jesus“

Die Zeit um Himmelfahrt steht bei uns ganz im Fokus von Kindern und Familien, denn es ist wieder Kinderkonferenzzeit. Damit einhergehend konnten wir auch dieses Jahr über 700 Gäste – darunter etwas mehr als 500 Kinder – willkommen heißen, die extra aus ganz Deutschland und darüber hinaus angereist sind, um hier vor Ort Gott (neu) zu erleben. So begaben sich alle Teilnehmer auf ihre ganz persönliche Heldenreise, denn inhaltlich ging es nach Josua 1,9 darum, wie wir mutig und stark zu „Helden für Jesus“ werden können.

Dabei wurden Eigenschaften eines Helden beleuchtet und die Unterschiede zwischen einem Star und biblischen Held herausgehoben. Durch die Botschaften, Anspiele und in den Kleingruppen wurde verdeutlicht, wie sich das „Heldentum“ im Alltagsgeschehen zeigen kann und relevant bleibt. Die biblische Botschaft war wie immer sehr aufwändig mit Anspielen vorgetragen worden. Den Auftakt machte die Geschichte von Gideon, den Gott mit den Worten: „Du tapferer Held!“ anspricht (Ri 6,11–16). Auch die Missionsgeschichte von Gladys Aylward, die von Missionsgesellschaften abgelehnt wurde, aber schlussendlich eine wahre Heldin für Jesus in China wurde, passte genau in diese Thematik.

Praktisch gab es anhand biblischer Personen Hinweise und Ermutigungen für entsprechende „heldenhafte Umsetzungen“. So stand Schamma für den Kämpfer, Ester für Mut und Vertrauen, Rut als Dienerin sowie Nehemia als jemand, der beim Mauerbau in Jerusalem mit angepackt hat – alles Charaktere, die dem eines Helden entsprechen. Durch ganz praktische Beispiele konnten sich die Kinder am Schluss überlegen, was das für sie im Alltag bedeutet.

Ich habe ein Bild bekommen, dass Jesus in meinem Herz ist und immer heller wurde, bis es so mein Herz erreicht hat, dass ich immer heller wurde und so Licht sein kann für andere. Ich bete oft, dass ich in meiner Klasse anders sein kann und von Jesus erzählen kann. Vielleicht kann ich so ein Licht sein.

Besonders vertieft wurde dieses Motto am Abend in der „Family Night of Worship“. Durch ein Anspiel erlebten die Kinder mit ihren Eltern, dass Jesus als Herr über alles am letzten Abend seinen Jüngern die Füße wusch. In einer tiefgehenden Familienzeit wurde einander Vergebung zugesprochen, aber auch ganz praktisch gesagt, wie jeder in der Familie ab jetzt dienen will.

Neben all dem Erwähnten, intensiven Familienmomenten und besonderen Erlebnissen mit Jesus kam auch der Spaßfaktor nicht zu kurz, was atmosphärisch spürbar war. Wirklich intensiv und geprägt von Momenten der Berührung waren die Gebetsstationen, in denen besonders Versöhnung und die Vaterliebe im Vordergrund standen. Begeistert sind wir vor allem, wenn Kinder sich persönlich für Jesus entscheiden, den Heiligen Geist erfahren, die Geistestaufe empfangen, geheilt werden oder Freisetzung erfolgt. Neben der Hauptveranstaltung gab es noch verschiedene Fachseminare, in denen es u. a. beim „Männerstammtisch“ um Mut und Ungehorsam ging, ansonsten auch Themen wie „Innere Zufriedenheit“, „Das Zusammenleben einer intakten Familie“ sowie „Das geistliche Miteinander“ beleuchtet wurden.

Auch haben sich wieder einige Kinder bekehrt und damit Jesus in ihr Leben eingeladen. Gleichzeitig sind viele Eltern dankbar für die Möglichkeit, auch selbst geistlich aufzutanken und Familie neu zu erleben/definieren.

Das gesamte Spektrum wurde noch durch viele abwechslungsreiche Spiele, einen Besuch im Altenheim und 37 weiteren Workshops von Sport über Outdoor, Basteln und Kreativität bis hin zu Malen, Backen und Beauty, um nur einige zu nennen, erweitert. Ein Höhepunkt der Konferenz war zudem, dass viele Kinder die Taufe mit dem Heiligen Geist erfahren konnten und anfingen, in neuen Sprachen zu beten.

Wir sind Gott für diese Kinderkonferenz überaus dankbar! Gleichzeitig aber auch dem hiesigen Leitungsteam: Ernst & Doris Looser, Karin Müller und Martin Zimmermann, das musikalisch durch Theresa Winkler aus Berlin & der Glaubenszentrum-Band mit Tanzgruppe ergänzt wurde.

Die Zeugnisse dieser Kinderkonferenz bestätigen, dass Jesus gewirkt und Leben nachhaltig verändert hat. Davon abschließend einige Rückmeldungen, die wir dieses Mal im Originalton der Kinder belassen haben:

„Ich habe für jemanden gebetet, bei dem die Füße geknackst haben, und hinterher war das Knacksen weg. Ich werde weiter für Heilung beten.“


„Ich habe Engel und Jesus gesehen mit geschlossenen Augen. Jesus hatte ein weißes Gewand an, die Engel auch. Jesus hat zu mir gesprochen und gesagt, dass er es ist.“


„Jesus hat mir die Angst weggenommen. Das ist toll!“


„Gott und Jesus haben mein Herz berührt.“


„Ich hab auch viel mit Gott erlebt. Als ich heute Abend Bauchschmerzen hatte, habe ich meine Augen geschlossen und Jesus hat gesagt: ‚Ich nehm dir deine Bauchschmerzen weg.‘ Und ich freue mich, dass wir ihn loben können und dass er mich lieb hat.“


„Jesus kam während des Lobpreises runter und brach für jeden ein Stück von seiner Krone ab und gab es jedem.“


„Wir hatten auf dem Herzen, für andere zu beten, und danach ging es uns viel besser. Wir haben auch für unsere Freundin gebetet, die mit vorgegangen ist, damit sie Kraft bekommt für ihre jetzige Situation.“


„Als ich die Geschichte von Gideon gelesen habe, wo es um einen tapferen Helden ging und wo Gott das Ansehen egal ist, da wurde mir klar, dass wir alle bei ihm ein Held sind. Das hat mich total ermutigt!“


„Gestern beim Lobpreis hat mich Gott einfach getröstet.“


„Wir (meine Freundin und ich) haben gesehen, wie hier die ganzen Engel zusammengestanden haben und ihre Hände über uns gehalten haben. Das war gestern und die ganzen Tage schon. Engel standen und waren ganz hell und schön.“


„Ich habe die Augen geschlossen und habe Jesus im Himmel gesehen mit vielen Engeln und er hat gesagt: ‚Komm zu mir mein Königskind!‘.“