Bericht von der Sommerbibelschule 22. Juli – 2. August 2019

Bericht von der Sommerbibelschule 22. Juli – 2. August 2019

Sonnenschein, Meeresblick, weiße Strände oder Berge, wer sehnt sich nicht danach? Ok, Sonnerschein hatten wir en masse, Gewässer gibt es auch bei uns zur Genüge und durch die Harzregion können wir selbst mit Bergarealen dienen. Aber was, wenn ein Urlaub noch so viel mehr sein kann als nur stimmige, äußere Bedingungen? Was, wenn ein Urlaub auch eine Zeit ist, in der man Gott bewusst erleben kann? Was, wenn der Urlaub eine Zeit ist, die zu einer persönlichen Begegnung mit Gott wird! Deshalb gibt es unsere „SoBi-Wochen“, die genau diese Belange ansprechen. Über 900 ganz junge bis hin zu älteren Gästen durften wir deshalb in den letzten 14 Tagen willkommen heißen. Das Wetter hat „grandios mitgespielt“, die Stimmung war einfach gut, die Gemeinschaftsabende taten ihr Übriges. Und dann war da dieser Durst nach Gottes Wort zum Greifen spürbar. Beste Voraussetzungen also für eine richtig gute Urlaubszeit. Beste Voraussetzungen auch für eine intensive Zeit mit Gott. Davon möchten wir jetzt berichten.

SoBi-Woche 1 mit Wes Hall

Die Woche mit Wes Hall, dem Leiter des „Revival Training Center“ im Gospelforum, stand unter dem Titel: „Gottes herrlicher Plan für die Erde und deine Rolle dabei“. Diese Tage waren ein Weckruf an die Brautgemeinde Jesu, die Zeichen der Zeit zu verstehen und sich auf seine Wiederkunft vorzubereiten.

Siehe, ich mache alles neu

Ein wesentlicher Leitgedanke der Woche war die Aussage aus Offenbarung 21,5: „Siehe, ich mache alles neu“. Als Gemeinde leben wir in den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge, und es ist entscheidend, dass wir uns damit auseinandersetzen, worauf wir zugehen. Gottes Plan ist eine Brautgemeinde, die durch anhaltendes Gebet in engster Beziehung zu ihm und ausgerüstet mit der Kraft des Heiligen Geistes seine Königsherrschaft in alle Bereiche der Gesellschaft hineinträgt.

Von Passivität zum aktiven Handeln

Da die Ordnung des Königreiches Gottes aber von den „Königen der Erde“ zunehmend abgelehnt werden wird, muss sich die Brautgemeinde auf Zeiten starker Widerstände, Leiden und Verfolgung einstellen. In dieser Zeit der Trübsal wird die Gemeinde inmitten von großer Dunkelheit zu ihrer vollen Herrlichkeit und Strahlkraft heranreifen und denen, die suchen, den Weg zur Errettung weisen, bis Jesus wiederkommt. Die Botschaft von Wes zur Wiederherstellung des Reiches Gottes lässt keinen Raum für passives und selbstgerechtes Christsein. Wer sie ergreift und glaubt, reiht sich in die Schar derer ein, die bewusst und aktiv im Glauben durch anhaltendes Gebet mit Jesus Christus kooperieren, um seine Herrschaft bis an die Enden der Erde zu bringen.

SoBi-Woche 2 mit Stefan Vatter

„Diese Woche kann dein Leben ändern“ war eine der klaren Aussagen Stefan Vatters, die sein Wochenthema nach Epheser 6,10: „Seid stark in dem Herrn und der Macht seiner Stärke!“ untermauerte.

Geschaffen, um Gott zu verherrlichen

Wir sind herausgefordert, unsere Zuversicht auf Gott zu setzen. Nur mit ihm können wir beständige Freude behalten – und diese Freude soll aus einem Christen leuchten. Dabei gilt es zu erkennen, dass wir nicht geschaffen wurden, für uns zu leben, sondern zu seiner Verherrlichung!

Ein geistgefülltes Leben leben

Warum sprach Jesus nicht von dem liebenden Vater? Könnte es sein, dass wir eine Einseitigkeit in unserer heutigen Verkündigung haben? Am Kreuz verbindet Gott Liebe und Heiligkeit. „Es ist ein Blödsinn, ohne den Mentor des Heiligen Geistes als Christ leben zu wollen.“ In zehn Punkten zeigte er dieses Wirken des Mentors auf.

Was bedeutet der Heilige Geist in meinem Leben

Mentor kommt von einem Vater, der sein Kind jemandem anvertraut. Dies sagt Jesus vom Heiligen Geist. Senden wird er den herbeigerufenen Fürsprecher, Ermahner und vor allem Beistand. Welcher Geist begeistert uns? Der Heilige Geist antwortet auf die Einsamkeit und die Generationen. Er teilt seine Offenbarungen an die unterschiedlichen Generationen mit. Deshalb sind wir aufeinander angewiesen. Wenn das Miteinander der Generationen fehlt, geschehen viele schmerzvolle Fehler. Der Herr antwortet auf die Zukunftsängste unseres Lebens. Angst und Zittern sind nicht unser Teil. Der Heilige Geist macht Sünde sündig und zeigt, was uns zerstört. Anhand des Timotheus-Briefs wurde verdeutlicht, welches Potenzial Gemeinde besitzt, oder woran sie erstirbt.

Wahre Ewigkeitsperspektive

Unser neuer Bibelschulleiter, Helmut Kühn, führte die Gedanken Stefans weiter, indem er darlegte, wie wir uns auf die Ewigkeitsperspektive vorbereiten können und was diese beinhaltet. Grundlage dafür ist das Wort Gottes, das uns zusammen mit dem Heiligen Geist eine richtige Beziehung zur Ewigkeit finden lässt. Letztlich weniger selbstzentriert, viel mehr Christus-zentriert. Dann sind wir uns unserer Stellung und Identität sicherer und gehen auch in der Autorität Christi anders mit Herausforderungen um. Ergänzt wurde diese Woche durch unsere Hauslehrer zu den unterschiedlichsten Themen, die ein gutes Feedback fanden.

Von Schäfchen, Pusteblumen, Powerkids und Teenagern

Parallel fanden tagsüber für Kinder – Powerkids (7–11 Jahre), Pusteblumen (5–6 Jahre), Schäfchen (3–4 Jahre) – und Teenager (12–17 Jahre) zu allen Plenumsveranstaltungen und Seminaren altersgerechte Veranstaltungen statt. Wir sind sehr dankbar für diese Wochen mit vielen Erstentscheidungen für Jesus, Taufen im Heiligen Geist, verschiedensten Heilungen und dem Reden Gottes in ganz persönliche Bereiche hinein.

Danke, danke, danke

Natürlich unserem großen Gott, weil er derjenige ist, der das letztendliche Gelingen schenkt! Was wären wir aber auch ohne unser Küchenpersonal, Summer Volunteers, Helfern, Stipendiaten und sonstige Unterstützer – ihr seid das Stück Fundament, das uns mitträgt und mehr als nur einen Lastenausgleich darstellt!

Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist und mehr von den Inhalten mitnehmen möchte, kann sich gern im Onlineshop entsprechende MP3s oder Downloads zulegen.

Erlebnisse von der Sommerbibelschule und Impressionen in der Fotogalerie
Als ich hierhergekommen bin dachte ich: „Gott, bin ich eigentlich gut genug für dich? Ich fühle mich einfach nicht gut genug für dich.“ Und klar, man hört immer, dass Gott uns liebt, was ja stimmt. Aber man selbst fühlt das nicht immer. Ich habe so viel von der Bibel hier gehört und dachte mir: „Du hast eigentlich überhaupt keine Ahnung“. Und dann sagte Gott zu mir: „Ja, dann fang endlich an, mein Wort zu lesen, und dann wirst du es verstehen“. Und dann bei 1. Mose 1,31 hat es mich so sehr bewegt, dass ich weiß, dass Gott mich wirklich liebt! Denn alles, was Gott geschaffen hatte, war sehr gut (1.Mo 1,31). –eine Teilnehmerin

Ich bin 49. Mit 22 wurde ich zum ersten Mal wie auf eine gute Bahn geführt. Mit 29 kam ich zum Glauben, und vieles ging da immer sehr schnell: Heirat, Kind, Selbstständigkeit. Doch ich kann nie aus diesem Hamsterrad raus. Und jetzt, heute Morgen, hatte ich so das Gefühl, dass Gott mich wieder in diesen Aufbruch hineinstellt und mir auch die Kraft dafür gibt. Er schenkt mir diesen Neuanfang, halleluja. –ein Teilnehmer

Diese Woche wurde sehr gesegnet, auch meine ganze Familie. Am Dienstag zum Erweckungsgottesdienst hat Stefan gesagt, dass jemand, der Kraft zum Evangelisieren benötigt, nach vorne kommen kann. Ich bin nicht nach vorne gegangen, sondern habe einfach gebetet, dass der Herr mir die Leute einfach schickt. Hab‘s gerade ausgesprochen, fertig, da ruft mein Bruder an. Bin rausgegangen und hab mit ihm gesprochen. Er hat das Übergabegebet über WhatsApp sehr emotional angenommen. Ich lege auf und rufe meine Kollegen an – genau dasselbe. Innerhalb von 20 Minuten haben sich so zwei Menschen bekehrt. –eine Teilnehmerin

Wir waren mit unseren Enkelkindern hier, und das Schöne, das wir erlebt haben, war, dass zwei Kinder ihr Leben Jesus übergeben haben. –eine Teilnehmerin

Ich habe am Dienstag ganz starke Schmerzen im Oberschenkel bekommen. Da wusste ich jetzt nicht, wo das herkommt. Die Schmerzen waren jedenfalls sehr stark. Ich bin dann zum Heilungsgebet gegangen, aber die Schmerzen wurden nicht weniger. Beim Heilungsseminar am Donnerstag bin ich einfach hingegangen, ohne jetzt darüber nachzudenken. Dann wurde praktisch gebetet und nach dem Gebet wurden die Schmerzen besser. Am Abend in meinem Quartier aber wurden die Schmerzen so stark, dass ich dachte, ich muss in die Klinik. Als ich aber am nächsten Morgen aufgewacht bin, waren die Schmerzen weg und ich bin so total überrascht und begeistert von Gott, dass er mich hier geheilt hat. –ein Teilnehmer

Ich hatte mein Portemonnaie verloren, wusste es aber nicht. Plötzlich klopfte es an meiner Quartiertür und ein Mitarbeiter des Glaubenszentrums bringt mir meine Geldbörse vorbei. Da war ich so erfreut, weil wir etliches an Geld und diversen Karten und sowas drin hatten. Ich bin einfach dankbar, dass Gott das so geführt hat. –ein Teilnehmer