Großer ISRAEL-Tag 9.11.2019 – Dank, Gebet, Aufbruch

Großer ISRAEL-Tag 9.11.2019 – Dank, Gebet, Aufbruch

Die Freude und die Erwartungen auf unseren „Großen Israeltag“ in Zusammenarbeit mit der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalems (ICEJ) konnte man spüren. Die Halle war mit über 500 Gästen gut gefüllt. Dazu unsere Sprecher, allesamt Kenner der Thematik.

Gott der Wunder

Calev Myers (messianischer Jude und renommierter Rechtsanwalt aus Israel), stellte in seinem Plenum dar, wie Gott heute noch in und durch Israel Wunder tut. Nachdem Calev den Charakter Gottes näher beleuchtete, zeigte er anhand israelischer Technologien und Ökologie auf, dass alles, was Gott sagt, auch in Existenz kommt. Um seines Namens willen wird er Israel zurückbringen, weil er immer noch zu seinem Bund steht und seinem Wort treu ist!

70 Jahre Deutschland – Gnade, Dankbarkeit, Verantwortung

Gottfried Bühler (Leiter des deutschen Zweiges der ICEJ), gab in seinem Plenum einen sehr umfassenden politischen und geistlichen Rückblick über die deutsche Geschichte der letzten 70 Jahre. Dabei verdeutlichte er die größten Wunder der Nachkriegsgeschichte: die diplomatischen Beziehungen zu Israel und die Gnade der Wiederherstellung. Gottfried betonte dabei unsere geistliche Verantwortung der Hinwendung zu Israel sowie zum jüdischen Volk – wider jeglichen Antisemitismus! Wir sollen Christen sein und Teil derer, die nicht von Zion schweigen.

Wieviel Israel steckt in deiner Bibel?

Im dritten Plenum zeigte Christoph Scharnweber (ICEJ-Politikreferent) auf, wie heutiges Denken bezüglich Israel oft in christlichen Kreisen aussieht. Hier wurde deutlich, dass kaum ein Bewusstsein dafür vorhanden ist, was den Juden im Zeitalter des Neuen Bundes nach Römer 9,3–4 weiterhin gehört. Stattdessen wird an einer Ersatztheologie festgehalten, die im Grunde einer „Enteignungstheologie“ entspricht, so Christoph. Hier ist unser Auftrag klar daran festzuhalten: „Wo Israel im Text drinsteht, darf und sollte auch über Israel gesprochen werden!“.

Gegen den Trend? – Die gute Nachricht für uns Menschen

Beim Erweckungsgottesdienst am Abend sprach Dr. Jürgen Bühler (Präsident des Gesamtwerkes der ICEJ) von der Grundlage des Wortes Gottes und der Notwendigkeit, die Bibel zu lesen – ohne Abstriche und Kompromisse. Jeder, der zu Jesus kommt und an ihn glaubt, erlebt Versöhnung mit Gott und findet zudem inneren Frieden. Denn das Evangelium ist eine Kraft denen, die glauben (Röm 1,17) – so sagt es Gottes Wort. Weiter führte Jürgen aus, dass Gott mit jedem von uns Geschichte schreiben möchte. Deshalb öffnete er den Blick für das Laubhüttenfest und zeigte daran auf, wie sich Gott u. a. mit uns treffen möchte. Das schließt alle Nationen mit ein.

Israel Kids – ein Segen für alle Nationen

Parallel fanden für alle Kinder (5–12 Jahre) und Jugendlichen entsprechende „Israel-Programme“ statt. Das Team des Glaubenszentrums um Karin Müller (Kindergartenleiterin) gestaltete dieses für die über 60 teilnehmenden Kinder in der bunt geschmückten Mehrzweckhalle. Neben Spielen, Gebetsstationen für Israel, Anspielen, Lobpreis und Tanz ging es in den kreativen Botschaften darum, wie man (auch als Kind) ein Freund von Israel sein kann. Die Reaktionen der Kinder zeigten, dass sie die Thematik verstanden und viel mitgenommen haben.

Israel Youth Day

Im Jugendprogramm mit ca. 35 Teenagern unter Leitung von Oliver Kaden (Glaubenszentrum) und Timon Kaiser (ICEJ-Jugendreferent) ging es primär um die Frage, was Israel mit uns und jedem persönlich zu tun hat? Timon ging dabei auf die Geschichte des Christentums ein und erklärte, wie es zur Distanz zwischen Christen und Juden sowie der Ersatztheologie kam. Aber auch, wie die Juden Gott auf dem Herzen liegen und welche Möglichkeiten wir haben, Israel zu segnen. Neben Lobpreis, Spielen und Gebetszeiten war das Highlight eine Fragerunde mit Calev Myers und seiner Tochter Dariel, die aufgrund ihrer Authentizität eindrücklich bei den jungen Leuten hängenblieb. Es war ein sehr gesegneter „Israel Youth Day“.

Schlussgedanken

Rückblickend sind wir für diesen „Großen Israeltag“ sehr dankbar. Auch alle weiterführenden Nachmittagsseminare mit Calev Myers, Dr. Jürgen Bühler, Christoph Scharnweber und Christa Egli (Hauslehrerin zum Thema Israel) waren sehr gut besucht und vertieften die Thematik. Musikalisch oder durch moderne, israelische Tanzchoreografien der Contemporary Dancers „Profildance“ wurde dieser Tag mit kreativen Facetten bereichert. Unsere Hoffnung ist, dass dieser Tag Wirkung darüber hinaus hat. Wir wünschen, dass Gott unsere Herzen formt und prägt, damit wir wieder ein Verständnis für den Gott Abrahams, Isaaks, Jakobs und seines Volkes Israel bekommen. Dieser Gott ist auch unser Gott geworden durch Jesus Christus.