Berichte aus dem Glaubenszentrum

Berichte aus dem Glaubenszentrum

Naomi:

Hallo, ich bin Naomi und momentan Schülerin im 1. Schuljahr der Bibelschule des Glaubenszentrums. Bevor ich zur Bibelschule kam, fiel es mir echt schwer ,regelmäßig im Wort Gottes zu lesen, weil ich in diesem Bereich gar keine Routine hatte. In den ersten drei Monaten durfte ich hier richtig lernen, wie viel es zum Wachstum meiner Beziehung zu Gott beiträgt, wenn man dies aufrechterhält. Am Anfang der Ferien hatte ich ein leicht mulmiges Gefühl, dass ich durch mein anderes Umfeld wieder sehr vom Bibellesen abgelenkt werde und da gar nicht dranbleiben kann. Doch ich durfte erleben, wie viel Freude ich mit einem Mal daran fand, und habe dadurch richtig gemerkt, wie stark mein Fundament mit Gott über die ersten Monate hier schon wurde.

Mike:

Als ich vor den Ferien noch im Glaubenszentrum war, betete ich für die Weihnachtsferien in etwa so: „Gott, dein Wille soll in den Ferien geschehen. Ich gebe dir die Zeit in deine Hand, denn du bist gut.“ Als ich dann einige Tage später nach Hause kam, war der erste Tag recht gewöhnlich mit meiner Familie. Doch am zweiten Tag hatten wir Besuch von einem jungen Mann, der meiner Mutter seit einiger Zeit bei Arztbesuchen meines Vaters und Großvaters behilflich ist. Meine Mutter hatte ihm schon öfter erzählt, dass ich auf einer Bibelschule sei, und so fing im Grunde auch unser Gespräch an. Ich durfte ihm von meinem Glauben erzählen, Zeugnis geben, und zu meinem Erstaunen fand er alles, was ich zu erzählen hatte, richtig interessant und meinte, er hätte sich in letzter Zeit öfter mal mit Jesus und dem christlichen Glauben beschäftigt. Denn alles in der Welt schien ihm nichtig zu sein, nur der Glaube an Jesus und das daraus resultierende ewige Leben machten schlussendlich Sinn für ihn. Er meinte nur, dass ihm das Bibellesen schwerfiel, da er wie bei einem gewöhnlichen Buch ganz vorne anfing und den recht altertümlichen Sprachstil nicht verstand. Bevor wir noch ein neues Gesprächsthema angefangen haben, habe ich ihm eine Gute-Nachricht-Bibel aus meinem Bücherregal rausgesucht, ihm das Lukas-Evangelium markiert und noch die Serie The Chosen dazu empfohlen.

Nach einigen Tagen schrieb er mir, dass er und seine Frau und gefühlt seine halbe Familie die Serie zusammen geschaut haben und dadurch ein neues Verständnis von Jesu Wesen bekommen haben. Kurz vor meinem letzten Tag der Ferien war ich mit ihm und einem weiteren christlichen Freund spazieren. Zum Ende hin habe ich ihn gefragt, ob er sich vorstellen könne, eine „Jüngerschaftsbeziehung“ zu führen und uns regelmäßig telefonisch über unseren Glauben, die Bibel, Gebet usw. auszutauschen. Er hat sich sehr darüber gefreut, da er momentan noch nicht viele Menschen hat, mit denen er sich über all die neuen Gedanken und Eindrücke austauschen kann. – Alle Ehre Jesus!

Lukas berichtet:

Hi ich bin Lukas, seit Februar 2020 frischer Christ und besuche derzeit das 1. Schuljahr der Bibelschule im Glaubenszentrum. Über die letzten zwei Jahre habe ich immer gedacht, dass ich mein Verhalten ändern muss, um Gott zu gefallen. Ich habe mich sehr gestresst, immer freundlich, entspannt und lustig zu sein, aber ich war das Gegenteil: hektisch, launisch und zornig. In meiner Zeit hier im Glaubenszentrum habe ich zwar vom Kopf her verstanden, dass Jesus mich vor Gott rechtfertigt und ich mich von ihm lieben lassen darf, aber noch nicht, was das genau bedeutet. Dieses Wissen ist in der NOW in mein Herz gerutscht und ich konnte mich lieben lassen. Ich habe jetzt mehr Frieden in meinem Herzen und merke, wie ich viel entspannter bin.

Myrielle berichtet:

Am 19.11. haben wir hier im Glaubenszentrum unsere NOW Online gestreamt. Als ich ein paar Stunden davor die Treppen hochgelaufen bin, habe ich mir sehr schmerzhaft das Knie verletzt. Für uns Schüler vom Jüngerschaftsschuljahr wurde eine Live-Übertragung in den Mehrzweckraum erstellt, über die wir auch an der NOW teilnehmen konnten. Da die Schmerzen in meinem Knie zu diesem Zeitpunkt so stark waren, dass ich nicht richtig auftreten konnte, wusste ich nicht, wie ich den Hügel zum Glaubenszentrum hochlaufen sollte. Ich habe es aber dann irgendwie geschafft, denn innerlich wusste ich, dass Gott an diesem Abend etwas Großes tun würde.

Die Atmosphäre bei der Übertragung war vom ersten Moment an unglaublich, Gott war spürbar da. Als dann Maja den Eindruck hatte, für Heilung im Knie zu beten, dachte ich zuerst: ‚Der Eindruck ist bestimmt für jemanden, der schon seit mehreren Jahren mit Knieschmerzen kämpft!‘. Trotzdem habe ich aber „einfach mal“ meine Hand auf mein linkes Knie gelegt. In diesem Moment konnte ich nichts fühlen. Als ich aber dann nach Hause ging, den Hügel hinunter, bemerkte ich, dass ich keine Schmerzen mehr im Knie spüren konnte. Auch nach mehrmaligem Kniebeugen und Hüpfen habe ich keine Schmerzen mehr gespürt. Gott hat mich komplett von meinen Knieschmerzen geheilt. Ich bin so dankbar, dass er mich sieht, mir im Alltag begegnen möchte und es ihm nicht egal ist, wie es mir geht. Halleluja! Alle Ehre sei ihm!